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Medieninformation  Kusch+Co

11. Mai 2020

Keime unerwünscht

Kusch+Co bietet hygieneoptimierte Möbel in ansprechendem Design und hat eine eigene Linie etabliert, Kuschmed.


Hi-Res   /   Lo-Res

Spätestens seit der rasanten globalen Ausbreitung des VirusSars-CoV-2 ist überdeutlich geworden, wie relevant das Thema der prophylaktischen Hygiene eigentlich ist. Und das nicht nur in klinischen Bereichen, sondern auch in ganz alltäglichen Situationen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die hygieneoptimierte Möblierung. Wie die aussieht, zeigt Kusch+Co.

Überall dort, wo viele Menschen zusammentreffen, steigt das Risiko für die Übertragung von Erregern per Tröpchen- oder Schmierinfektion. Während Viren nach dem aktuellen Stand der Forschung auf Oberflächen nur Stunden oder höchstens wenige Tage überleben können, sind Bakterien und andere Mikroorganismen in der Lage, dort mehrere Monate zu verharren und sich in dieser Zeit zu vermehren. Besonders für Menschen mit geschwächtem Immunsystem wächst hier ein gefährliches Infektionsrisiko heran – geht es jedoch um multiresistente Keime, die immer häufiger in Kliniken oder Pflegeinrichtungen vorkommen, sind auch gesunde Menschen bedroht.

Erst reinigen, dann desinfizieren
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Schmierinfektionen – und dabei handelt es sich um Übertragungen von Oberflächen auf den menschlichen Organismus – lassen sich eigentlich gut vermeiden. Voraussetzung dafür ist die regelmäßige Reinigung der Oberflächen, unmittelbar gefolgt von der gründlichen Desinfektion mit geeigneten Mitteln. Nur diese Kombination bringt die geforderte Hygiene: Die Reinigung ist unerlässlich, weil nur sie jene Schmutzansammlungen beseitigt, in denen Keime eingebettet sind und dort unter Umständen von der Desinfektion nicht erreicht werden. Selbst in Kliniken hapert es immer wieder bei der vorangehenden Reinigung – obwohl dort detaillierte Hygienepläne zu erstellen, zu dokumentieren und deren Umsetzung nachzuweisen sind. Anwendungs- und keimbezogene Empfehlungen für Desinfektionsmittel gibt regelmäßig der Verbund für angewandte Hygiene e.V. (VAH) heraus. Selbstverständlich betrifft all dies nicht nur Krankenhäuser, sondern ebenso Arztpraxen. Versorgungszentren, Tageskliniken und Pflegeeinrichtungen. Das 2011 novellierte Infektionsschutzgesetz (IfSG) schreibt vor, dass alle wissenschaftlich validen Maßnahmen getroffen werden, um vor allem die umgangssprachlich  Krankenhausinfektionen“ genannten nosokomialen Infektionen zu vermeiden.

Hygiene seit 2006 im Blick
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Nun sind Hygienemaßnahmen, vor allem die zuverlässige Desinfektion von Oberflächen, sehr schulungs- und kostenintensiv. Und: Längst nicht auf jeder Oberfläche lassen sich die Keimzahlen entsprechend der Vorgaben reduzieren. Das liegt zum einen an den Werkstoffen selbst, zum anderen aber auch an der konstruktiven Ausgestaltung. Dies vor Augen, hat Kusch+Co bereits im Jahr 2006 die Marke kuschmed etabliert und beschäftigt sich seitdem systematisch mit der hygienegerechten Konzeption von Möbeln. Besonderen Wert legt man dabei auf die enge Zusammenarbeit mit Hygiene-Spezialisten aus dem klinischen Bereich sowie auf die aktive Feedbackabfrage im Rahmen neuer Entwicklungen.

Partner bei Grundlagenstudien
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Außerdem engagiert sich Kusch+Co bei wissenschaftlichen Studien – beispielsweise beim Projekt hybau+ (Bauliche Hygiene im Krankenhaus) und dessen Nachfolgeprojekt KARMIN (Krankenhaus-Architektur, Mikrobiom und Infektion im Krankenhaus). Die Untersuchung soll eine Entscheidungsgrundlage für die Frage liefern, ob angesichts des vermehrten Auftretens multiresistenter Erreger deutsche Kliniken künftig wesentlich mehr Einzelzimmer vorhalten sollten – oder ob im Sinne einer Infektionsprävention auch Zweibettzimmer entsprechend ertüchtigt werden können. Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Zwanzig20“ und als Teil des Forschungsverbundes „InfectControl 2020“ geförderte Projekt läuft noch bis Ende 2020.

Arn als Masterprodukt im Muster-Patientenzimmer
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Kusch+Co stattet als Industriepartner im Rahmen des KARMIN Forschungsprojekts ein Muster-Patientenzimmer mit aus, das im Herbst 2020 vorgestellt wird. Unter anderem wird der Stuhl Arn dabei sein: Hygieneexperten prüften insbesonders die mechanische Reinigungsfähigkeit seiner Kunststoff- und Aluminium-Oberflächen eingehend und vergaben beste Noten. Neben der hygienischen Qualität trug natürlich auch die Gestaltung dazu bei, dass Arn als Masterprodukt dient. 

Hygienegerecht und ästhetisch
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Im Zentrum der kuschmed-Produkte stehen zwei Aspekte: Zum einen soll es weder hinsichtlich Komfort noch Ästhetik Einbußen geben, zum  anderen geht es um intelligente Lösungen, die Desinfektionsmaßnahmen spürbar erleichtern. Dafür lässt man sich auch von Experten unterstützen, etwa beim Stuhlprogramm uni_verso, das Norbert Geelen gestaltete. „Einer der anerkanntesten deutschen Hygieniker hat die Art und Struktur der Kunststoffschale empfohlen sowie deren Reinigungsfähigkeit getestet“, erläutert Ingo Bandurski von Kusch+Co. „Das unabhängige Hygiene-Institut Berlin hat bestätigt, dass das Programm uni_verso einen perfekten Kompromiss für die Nutzung in Kliniken darstellt.“

Damit ist vor allem die strukturierte Sitzschale gemeint. Aus hygienischen Gesichtspunkten erstrebenswert wäre zwar eine besonders glatte Oberfläche, allerdings ginge das auf Kosten der Sturz-Prophylaxe: immobile Patienten könnten einfach aus dem glatten Stuhl herausgleiten. Das Modell uni_verso ist auch ein Beispiel für die Kombination mehrerer wichtiger Anforderungen, die Stühle sind nicht nur hygienisch einwandfrei, sondern auch  randschutzgeeignet und hoch belastbar.“

Was macht ein hygienisch optimiertes Möbel aus?
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Was aber macht ein hygienisch optimiertes Möbel aus? „Im Kern sind das mehrere Punkte“, so Bandurski. Erstens geht es um das Minimieren von Spaltmaßen, speziell beim Fügen einzelner Teile dürfen keine Toträume entstehen, in denen durch mangelnde Reinigungsfähigkeit aus Ablagerungen bakterielle Nährböden werden. Auch zu kleine Radien von Innenkanten erschweren die Desinfektion. Der zweite Punkt betrifft die Werkstoffe und ihre Oberfläche, die nicht saugfähig sein dürfen – Kusch+Co erreicht dies durch porenschließende Beschichtungen oder dichte Schichtstoffe. „Beim Stuhl-Programm Arn verwenden wir eine selbstdichtende Polstertechnik, der Sitzbezug wird unsichtbar befestigt und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutz in den Polsterschaum.“ Nähte wiederum werden wischoptimiert ausgeführt, was die Reinigung wesentlich erleichtert. Überhaupt müssen alle verwendeten Materialien resistent gegenüber intensiven Desinfektionsmitteln wie O2-Abspalter oder viruzide Wirkstoffe sein. Denn:Auch die hygieneoptimierte Auslegung der Produkte erspart nicht die regelmäßige Desinfektion – aber sie erleichtert diese und verbessert das Ergebnis.

Auf Wunsch bietet Kusch+Co die Option einer antibakteriellen Ausrüstung mit silberhaltigen Beschichtungen. Aktivierte Silberionen dringen in die Zellen der Bakterien ein, zerstören diese und hemmen deren Wachstum. „Das reduziert die Keimübertragung erheblich, weil messbar viel weniger Keime auf der Oberfläche vorhanden sind. Dennoch muss regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.“

Beratungsintensives Themenspektrum
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Ob diese antibakterielle Oberflächen-Ausrüstung sinnvoll ist, hängt von den spezifischen Anforderungen im Einzelfall ab. „Möbel befinden sich im unmittelbaren Kontaktbereich von Menschen, daher müssen diese in die Risikobewertung integriert werden.“ Kusch+Co versteht sich daher als direkter Partner der Planer und Betreiber: „Wir können Möbel und Materialien gezielt entsprechend der Hygienepläne in Kliniken empfehlen, ausrüsten und so die nachweispflichtigen Häuser unterstützen“,  erklärt Bandurski. Neben den standardisierten Produkten kann das Unternehmen auch kundenspezifische Hygienelösungen auf hohem  ästhetischen Niveau realisieren – Lösungen, die in der Regel zusätzlich weitere Aspekte berücksichtigen. „Höhere Gewichtsbelastung, größere Sitzhöhe für Patienten mit Handicap, Brandschutz und Langlebigkeit können wir selbstverständlich stets mit den Hygieneanforderungen kombinieren.“

Hygiene wird zum Fokus-Thema
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Ging man bei Kusch+Co ursprünglich davon aus, dass primär Einkäufer die Ansprechpartner in Sachen Hygiene wären, so liege die Verantwortung inzwischen hierarchisch oben angesiedelt bei Stabsstellen der Einrichtungen. Das wird künftig so bleiben: „Wir gehen davon aus,  dass die Corona-Pandemie das allgemeine Hygiene-Bewusstsein auf Dauer verändert. Jeder Speisesaal, jedes Mitarbeiterrestaurant, jedes OpenSpace-Büro mit schnell wechselnden Nutzern birgt ein gewisses Risikopotenzial.“ Das, so Bandurski weiter, werde zu einer starken  Ausweitung der Hygiene-Anforderungen führen – auch in Bereiche, die man bislang nur am Rande im Blick hat. Kusch+Co ist bestens dafür gerüstet.

Über Kusch+Co
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Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen wandelbar sein und sich immer wieder neu erfinden – dieses Credo gilt auch für Kusch+Co. Seit Januar 2019 zählt das zuvor in dritter Generation inhabergeführte Familienunternehmen zur Nowy Styl Group und entwickelt individuelle Sitz- und Raumlösungen für die zukunftsorientierte Gestaltung von Lebensräumen. Dabei sind eine hohe Qualität und ein hochwertiges Design gelebte Selbstverständlichkeit. Mit einem neuen Portfolio reagiert Kusch+Co aktuell nicht nur auf die Veränderungen in der modernen Arbeitswelt, sondern auch auf neue Anforderungen im Health-Sektor sowie den derzeitigen Bedarf an Flughäfen und Transit-Orten. Die Zusammenarbeit mit aufstrebenden und international bekannten Designern ist Teil der Unternehmenskultur von Kusch+Co und bildet die Basis für das stetig wachsende Portfolio, das bereits mehrfach international prämiert wurde. 

www.kusch.com 

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Gundringhausen 5
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Heike Bering
bering*kopal Büro für Kommunikation
t 0711 7451759 12
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