Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung » OK
Medieninformation  wahl / unverwechselbad / livinghouse

24. Juni 2009

Raumwunder auf sechs Quadratmetern


Hi-Res   /   Lo-Res

Abb. 5 Die Ansicht des Bades vorher und nachher: Den Charme der 1960er Jahre versprühte das Bad im "Urzustand" vor der Renovierung - mit dunkelblauen Wandfliesen, einer großen Badewanne sowie der Dusche, die ihr Dasein hinter einem gemauerten Raumteiler im Dunkeln fristete. Und all dies auf gut 6 m² Fläche. 
Alle Fotos: Livinghouse, Kurt Entenmann" title=

Der Innenarchitekt bei Livinghouse, Matthias Freimuth, hat viel Erfahrung mit kleinen Bädern. Davon profitierte auch die vierköpfige Familie im 1960er Jahre Altbau auf Stuttgarts Halbhöhenlage. Ihr Bad versprühte den Charme jener Jahre: mit dunkelblauen Wandfliesen, einer großen Badewanne sowie der Dusche, die ihr Dasein hinter einem gemauerten Raumteiler im Dunkeln fristete. Und all dies auf gut 6 m² Fläche. Da es für Schränke oder Regale kaum Platz gab, drängten sich die Badutensilien auf kleinen Ablagekonsolen. Es ist schwer zu glauben: Es sind immer noch „nur“ 6 m². Aber nach dem Umbau wirkt das Bad licht, hell und großzügig. „Es ging vor allem darum, viel Funktion und Stauraum aus dem kleinen Raum rauszuholen“, erklärt Matthias Freimuth seine Planungsmaxime, „zudem schaffen die verschiedenen Ebenen ein gutes Raumgefühl.“ Die Badewanne ist verschwunden, dafür hat nun entlang einer Längsseite der große, auf Maß angefertigte Waschtisch samt Ablage sowie – im Anschluss an den Kamin – ein schlanker Hochschrank Platz. Eine Stufe niedriger schiebt sich der Bidet-Riegel an der Stirnseite des Raums, der auch zugleich Bank und Ablage ist, unter das Waschtischelement. Auf der anderen Längsseite befinden sich eine großzügige Dusche, die mit einer Glasschiebetüre geschlossen werden kann sowie das WC. Ein großer Spiegel über dem Waschtisch sowie ein kleinerer, eingepasst in die Hochschrankfront, öffnen den Raum zusätzlich optisch.

Stauraum – umfangreich und unauffällig
>

Der großzügig geschaffene Stauraum verbirgt sich nicht nur im Hochschrank, sondern auch in den Unterbauten, die unter dem Waschtisch-Riegel hängen. Die Schubladenelemente mit weiß lackierter Oberfläche wurden vom Schreiner angefertigt, ebenso der Sockel unter dem Bidet-Riegel. Auch hier verbirgt sich im zentralen Bereich eine Schublade für zusätzlichen Stauraum. Für Kontrast zu dem lichten Grundton im Bad sorgt das Anthrazit des Waschtischs und der Bidet- und Ablageebene. Die Oberflächen der Elemente sind aus Tadelakt, einem natürlichen und wasserfesten Glanzputz auf Kalkbasis. Ursprünglich stammt er aus der Region um Marrakesch in Marokko, in den letzten Jahren wird er aber auch bei uns im Wohn- und Badbereich immer beliebter. Das Wort Tadelakt bezeichnet nicht nur das Material, sondern auch die ganz spezielle Verarbeitungstechnik, die die seidig glatte und leicht gewellte Oberfläche auch für den Kontakt mit Wasser fit macht. So wird der aufgetragene Putz nicht nur mit einem Stein poliert, dabei verdichtet und zum Glänzen gebracht. Die anschließende Behandlung mit Olivenölseife lässt den Kalk zudem hydrophobieren,macht ihn wasserfest und gibt der Oberfläche schmutzabweisende Eigenschaften. Durch unterschiedliche Zuschlagstoffe kann der Putz in vielfältigen Farbvarianten hergestellt werden.

Viel Liebe fürs Detail
>

Neben den Unterschränken sind auch die großformatigen Boden-Feinsteinzeugfliesen weiß. Die Dusche und das WC befinden sind auf einem rund 10 cm hohen Podest, das im WC-Bereich eben ist, sich dagegen in der Dusche mit Gefälle zu der Ablaufrinne neigt. In der Dusche ist auch noch genug Platz für einen beheizbaren Sitzblock. Sowohl bei der Aufkantung an der Vorderseite der Dusche, die das Auslaufen von Wasser verhindert, als auch beim Sitzblock, sind die Feinsteinzeugfliesen auf Gärung geschnitten, was bei diesen Bauelementen eine „massive“ Wirkung erzielt. Den Details wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt. So liegt die Konstruktion der Glasschiebetüre versteckt, zu sehen ist nur die Schattenfuge in der Decke, aus der die Schiebetüre herauskommt. Auch die Edelstahl- Armaturen der Firma Vola tragen ihren Teil zum Gesamtbild bei. Sie sind puristisch, edel und filigran und passen sich unaufdringlich aber wirkungsvoll in die Raumarchitektur ein. Dasselbe gilt für den Flachheizkörper „Square“ der Firma Tubes neben dem WC, dessen Bedienelemente extern angeordnet sind und der geradezu Wandskulptur-Qualitäten hat. Persönliche Utensilien finden in der Nische in der Dusche Platz.

Über wahl / unverwechselbad / livinghouse
>>

Der Sanitärgroßhändler Wahl wurde 1977 in Stuttgart gegründet und feierte 2017 sein 40jähriges Firmenjubiläum. 2002 rief das Unternehmen die hauseigene Planungsfirma wahl livinghouse ins Leben. Livinghouse plant nicht nur Bäder, sondern auch ganze Häuser samt Außenanlagen. Mit seinen herausragenden Innenarchitekten und den beiden Showrooms in Stuttgart und Böblingen zählt Wahl heute zu den innovativsten Badgestaltern Deutschlands. Wahl betreut private und gewerbliche Projekte im In- und Ausland und kooperiert dabei eng mit Fachhandwerkern und Premium-Herstellern. Auf Wunsch begleitet das Unternehmen sämtliche Projektphasen bei Neubauten, Umbauten und Renovierungen: von der Beratung, über Planung, Gestaltung, Durchführung, Koordination und Überwachung bis hin zur Abnahme aller Gewerke. Das garantiert einen verlässlichen Ansprechpartner und sämtliche Leistungen aus einer Hand.

Mehr unter: www.wahl-gmbh.com

logo-beringkopal

Downloads

Bilder Lo-Res / Bilder Hi-Res

Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten

   

Kontaktdaten

Wahl GmbH
Unter dem Birkenkopf 16
70197 Stuttgart (West)
Fon: 0711 6 56 79 0-00
Fax: 0711 6 56 790-01
www.wahl-gmbh.com

   

Ansprechpartner für Journalisten

con:text Kommunikation
Thomas Kopal
Tel. +49 (0)711 745 17 59-12
Thomas.Kopal@context-kommunikation.de

   

Social Media

Facebook
Instagram
Linkedin