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Medieninformation  Werner Sobek

24. Mai 2017

Deutscher Holzbaupreis für Aktivhaus

Nachhaltig bauen mit Holz – das von dem Architekten und Ingenieur Werner Sobek entwickelte Konzept eines modularen Aktivhauses erhält den Deutschen Holzbaupreis 2017


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Der Deutsche Holzbaupreis 2017 wurde in der Kategorie "Konzept" für das modulare und ressourcenschonende Aktivhaus verliehen, das der Architekt und Ingenieur Werner Sobek für die AH-Aktivhaus GmbH entworfen hat. 7. v. l.: Werner Sobek. Foto: AH Aktiv-Haus GmbH " title=

Das Konzept für ein zukunftsweisendes, modulares Aktivhaus aus Holz wurde mit dem Deutschen Holzbaupreis 2017 ausgezeichnet. Entworfen wurde das nachhaltige und ressourcenschonende Gebäude von Werner Sobek, Architekt, Ingenieur und Gründer der gleichnamigen Firmengruppe.


Der Deutsche Holzbaupreis 2017 gilt bundesweit als wichtigste Auszeichnung für Gebäude aus Holz und wird vom Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes verliehen.
Die Preisverleihung erfolgte am 23. Mai im Rahmen der Messe Ligna 2017
in Hannover auf dem Stand der Wood Industry Summits. Direkt nach der Preisverleihung wird eine Wanderausstellung unter dem Titel „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR“ die ausgezeichneten Arbeiten des Deutschen Holzbaupreises bis zum 26. Mai am Stand von Holzbau Deutschland – Halle 13, Stand C34 – präsentieren und danach zwei Jahre lang durch Deutschland touren.


Die Juroren waren überzeugt von dem nachhaltigen Konzept des in Holzrahmenbauweise gefertigten Aktivhauses für die AH Aktiv-Haus GmbH, das Werner Sobek unter konsequenter Berücksichtigung seines „Triple Zero“-Konzepts entworfen hat und das bereits in einer Siedlung in Winnenden im Einsatz ist. „Unsere zukunftsfähigen Gebäude müssen dem Anspruch Zero Energy – Zero Emissions – Zero-Waste gerecht werden“, so der Leitsatz des Architekten. „Die vollmodulare, industriell gefertigte Aktivhausserie zeichnet sich durch eine herausragende Konzeption,
durchdachte minimalistische Gestatung und flexible Nutzungsmöglichkeiten aus“, so das Urteil der Juroren.


Die 14köpfige Jury unter Leitung des Architekten Christoph Schild, Präsidialmitglied des BDB Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V., hat aus 209 Einreichungen insgesamt vier Preisträger in den Kategorien Neubau, Bauen im Bestand sowie Komponenten/Konzepte im Kontext des Holzbaus ermittelt – die Auszeichnung erfolgte in der Kategorie Konzepte..


Gebäude nach den Kritierien des von Werner Sopbek entwickelten Triple Zero-Konzept 



  • verbrauchen im Schnitt nicht mehr Energie, als sie selbst aus erneuerbaren Quellen erzeugen

  • erzeugen keine Emissionen von CO2 oder anderen für den Menschen oder die Umwelt schädlichen Stoffen

  • verschwinden mit Anstand von der Erde und werden ohne Altlasten oder sonstige Rückstände vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt



Auf der Internetseite www.deutscher-holzbaupreis.de wird ab Juni 2017 über die Termine der Wanderausstellung informiert.

Über Werner Sobek
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Die 1992 von Prof. Werner Sobek gegründete und nach ihm benannte Firmengruppe steht weltweit für Engineering, Design und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Berlin, Buenos Aires, Dubai, Frankfurt, Hamburg, Moskau, New York und Stuttgart und beschäftigt über 350 Mitarbeiter. Die Projekte, für die Werner Sobek verantwortlich zeichnet, überzeugen durch hochwertige Gestaltung auf der Basis von erstklassigem Engineering und ausgeklügelten Konzepten zur Minimierung von Energie- und Materialverbrauch. Herausragende Preise, mit denen Werner Sobek ausgezeichnet wurde, sind der Fritz-Leonhardt-Preis 2015, der Balthasar-Neumann-Preis 2017 und der Global Award for Sustainable Architecture 2019.