Mitte der 2010er Jahre standen erneut Sanierungsarbeiten an, darunter die Modernisierung der Heizungs-, Elektro-, Ton- und Glockentechnik. In einem zweiten Bauabschnitt folgten ab 2022 die denkmalgerechte Sanierung von Fenstern, Decken und Wänden sowie der Einbau neuer LED-Beleuchtungstechnik anstelle der vorherigen Halogenlampen.
Aufgrund einer vorangegangenen Arbeit für die Kirchengemeinde setzte sich im Ausschreibungswettbewerb das Beleuchtungskonzept des badischen Sonderleuchtenherstellers luxwerk durch. Gefordert waren die deutlich energiesparendere technische Ausstattung, eine Verbesserung der Lichtqualität und gezielte Lichtakzente etwa im Bereich des Altars, der Raummitte, der Sitzreihen oder der Orgel. Zu den größten Herausforderungen zählte die Vorgabe, lediglich die vorhandenen Stromauslässe zu nutzen und die Position der Leuchten entsprechend zu wählen.
„Unser Konzept zielte auf eine formal zurückhaltende Leuchtengestaltung, wodurch die Wirkung im Vordergrund steht. Die imposante Architektur wird somit eher durch das Licht als durch die Lichtquellen sicht- und spürbar gemacht,“ erklärt Oliver Ost, Architekt und Lichtberater bei luxwerk.